Bioidentische Hormontherapie

Behandlungen mit natürlichen Hormonen und Naturheilkunde

Wir führen Hormonausgleichstherapien mit naturidentischen Hormonen und körperidentischen Hormonen durch. Hier geht es um die Wiederherstellung normaler, gesunder Hormonspiegel auf natürlichem Weg.

Selbstverständlich berücksichtigen wir bei unseren Hormonausgleichstherapien alle Hormone: Geschlechtshormone, Stresshormone, Schlafhormone, Glückshormone, Schilddrüsenhormone, Reparaturhormone, Wachstumshormone u.a.

Die Hormone sind nicht nur Befehlsgeber und Impulsgeber des Körpers, sie sind auch Träger unserer Gefühle. Wie ein hochdiffiziles Mobile sind sie untereinander verbunden. Wie das schwebende Mobile über dem Kinderbettchen sollten sie immer wieder in eine harmonische Balance kommen.

Dies wird immer schwieriger. Negativer Stress von außen am Arbeitsplatz und in der Familie nimmt zu. Elektrosmog, Mobilfunk, Umweltgifte, die zu Giften in unseren Zellen werden, chronische Infekte (Borreliose, Epstein-Barr-Virus, Herpes-Simplex-Virus, Zoster-Virus u.a.), Allergien und Unverträglichkeiten, chronische Entzündungen, Vitalstoffmangel und nicht zuletzt das gekippte Biotop unserer gestressten Schleimhäute, unser Magen-Darm-Trakt, der „undichte“ Filter zwischen Außenwelt und Innenwelt erschweren eine stabile Hormonsteuerung.

Unser Körper ist seit Jahrtausenden darauf trainiert, mit Stress umzugehen. Diese genetisch programmierte Fähigkeit wird uns heute zum Verhängnis, wenn der Stress in kleinen Einheiten und kontinuierlich einwirkt, ohne die Möglichkeit zu entspannen, sich dagegen zu schützen und abzuschalten. Die Achse der Stresshormone hat Priorität gegenüber den übrigen Hormonachsen, wie z.B. zwischen den Sexualhormonen und den Schilddrüsenhormonen, weil die Stresshormone unser Überleben unmittelbar sichern.

Dazu steigt u.a. auch die Cortisolproduktion der Nebennieren. Wie eine Orange, die immer mehr ausgepresst wird, ermüdet die Nebenniere auf Dauerstress, die Cortisolmenge nimmt ab, die Nebennierenschwäche ist da. Schlafstörungen, Depression, Burn-Out, Fatigue-Syndrom, Adrenal-Fatigue, Cortisolmangel, Morbus Hashimoto sind dann Schubladen, in die die Kassenmedizin die Patienten steckt.

Da die Nebennierenschwäche keine Gewebszerstörung, sondern eine Ermüdungsfolge bei chronischer Überlastung ist, kann diese auch wieder rückgängig gemacht werden.

Hier erfolgt unsere Diagnose und Therapie immer ganz individuell.

Häufig vorkommende Cortisol-Mangelmerkmale:

  • Stressintoleranz, geringe Belastbarkeit
  • Schnelle Erschöpfung und Erschöpfungszustände bis Ohnmacht
  • Depressionsähnliche Zustände
  • Zunehmende Isolierung und Rückzug
  • Erhöhte Lärm- und Geräuschempfindlichkeit
  • Niedriger Blutdruck, verschlechtert bei aufrechter Position, seltener Bluthochdruck
  • Vermehrt Lust auf Süßes
  • Erhöhte Schmerzempfindlichkeit mit systematischer Senkung der Schmerzwelle, wandernde Schmerzsymptome
  • Diffuse Muskel- und Gelenkschmerzen
  • Erhöhte Entzündungsbereitschaft
  • Schneller Herzschlag, verstärkt in Stresssituationen oder bei Belastung
  • Diffuser Haarausfall
  • Hohe Infektanfälligkeit insbesondere grippale Infekte und andere Krankheiten der Atemwege und der Tendenz, dass diese länger als normal anhalten
  • Verminderte Libido, Potenzstörung
  • Verminderte Merkfähigkeit
  • Schwierigkeiten, morgens aufzustehen
  • Energieloch am Morgen und am Nachmittag oft gegen 15:00 bis 17:00 Uhr
  • Man benötigt Kaffee oder andere anregende Stimulanzien
  • Schilddrüsenunterfunktion, Hashimoto-Thyreoiditis

Dauerstress, Cortisolprobleme und Nebennierenschwäche gehen oft einher mit einer Störung des Progesteronhaushaltes.

Progesteronmangel kann aber auch in mehreren Lebensphasen und Situationen auftreten. Auch schon in der Pubertät ist ein zeitweiliger Progesteronmangel sehr verbreitet, weil sich die Hormonproduktion erst einspielen muss. Viele Frauen leiden auch im Erwachsenenalter an einem mehr oder weniger ausgeprägten Progesteronmangel. Er verursacht das prämenstruelle Syndrom und kann auch Unfruchtbarkeit zur Folge haben.

Der Anfang der Wechseljahre ist meistens vor allem davon gekennzeichnet, dass der Progesteronspiegel allmählich sinkt. Die meisten der typischen Beschwerden dieser Lebensphasen hängen oft mit dem Progesteronmangel zusammen bzw. mit dem Ungleichgewicht zwischen Progesteron und Estradiol, der sogenannten Östrogendominanz.

 

Häufig vorkommende Progesteron-Mangelmerkmale
(Ohne Unterscheidung zwischen relativem und absolutem Mangel)

  • Starke Menstruationsblutung
  • Verkürzte Menstruationszyklen (unter 24 Tagen)
  • Prämenstruelle Beschwerden körperlicher und psychischer Art
  • Vermehrte Wassereinlagerungen im Körper
  • Myome in der Gebärmutter
  • Zysten in den Brüsten oder in den Eierstöcken
  • Verminderte Libido
  • Osteoporose
  • Gewichtszunahme, speziell am Bauch
  • Störung der Schilddrüsentätigkeit
  • Depressive Verstimmungen
  • Konzentrationsschwäche
  • Innere Unruhe, Nervosität
  • Haarausfall

 

Progesteronmangel verschiebt oft die gesunde Relation von Progesteron zu Östrogen (Estradiol) hin zur Östrogendominanz einem Östrogenüberschuss.

 

Östrogendominanz und ihre Folgen und Risiken
(ohne Unterschiede zwischen relativer und absoluter Östrogendominanz)

  • Wassereinlagerungen in den Brüsten und den Oberschenkeln, Ödeme
  • Übergewicht, Adipositas
  • Vermehrtes Fettgewebe vor allem an Bauch, Hüften und Schenkeln, "Gewichtsverteilung" um die Körpermitte
  • Völlegefühl, Gefühl von "aufgeblasen sein"
  • Anschwellung und Spannen der Brüste
  • Schwellungen ohne Grund (u.a. Augenlider, Zunge)
  • Zyklusstörungen, Zwischenblutungen, Schmierblutungen und oder heftig blutende Periode
  • Mangelnde Libido
  • Hitzewallungen
  • Eierstockzysten
  • Myome
  • Endometriose
  • Unfruchtbarkeit, unerfüllter Kinderwunsch
  • Haarausfall
  • Trockene Haut, dünne Haut, faltige Haut
  • Beschleunigtes Altern
  • Osteoporose
  • Gelenkbeschwerden
  • Bluthochdruck
  • Schwindelanfälle
  • Schilddrüsenunterfunktion
  • Allergie
  • Schlafstörung
  • Erschöpfung
  • Stimmungsschwankungen
  • Depressionen
  • Kopfschmerzen
  • Gynäkomastie (Brustwachstum bei Männern)

 

Unter negativem Stress leidet auch unser Reparaturhormon DHEA. DHEA ist das Lieblingshormon der Anti-Aging-Medizin. Es ist mitbestimmend für unser "biologisches" Alter.

Hauptwirkungen (Ausschnitt)

DHEA als Prohomon - der primäre Anteil produzierter Androgene kommt als Dehydroepiandrosteron (DHEA) bzw. als dessen Sulfatester DHEA-S in den Blutkreislauf. Ein wesentlicher Faktor von DHEA ist seine Rolle als Vorstufe anderer Hormone (Mutterhormon/Prohormon) und unterstützt die Produktion von vielen weiteren Steroidhormonen. Darüber beeinflusst DHEA das ganze endokrine System.

DHEA und Stress - DHEA wird als "Gegenspieler" des Stresshormons Cortisol bezeichnet. Cortisol erzeugt Energie, falls der Organismus diese braucht und DHEA reguliert den Körper auf Sparkurs wenn keine großen Aktivitäten gewünscht sind. Dieser Mechanismus ermöglicht dem Organismus, seine verbrauchten Energien wieder zu regenerieren.

DHEA als Entzündungshemmung - DHEA verfügt wie Cortisol über stark entzündungshemmende Eigenschaften. Es senkt dabei die Spiegel der Zytokine Interleukin-6 (IL-6), das die entzündlichen Prozesse stark anregt und des Tumornekrosefaktor Alpha (TNF Alpha).

DHEA und Immunsystem - DHEA unterstützt prägnant die Funktion des Immunsystems, indem es die Körperabwehr gegen Parasiten, Bakterien und virale Infektionen (z.B. Herpes, Epstein-Barr, etc.) verstärkt.

DHEA und Klimakterium - DHEA kann als Unterstützung einer Hormontherapie bei Frauen in den Wechseljahren eingesetzt werden, da es als Vorläuferhormon für Estradiol, Estron, Estriol und Testosteron wirkt. Abhängig von der Hormonlage können bei Frauen im Wechsel auch durch die alleinige Gabe von DHEA klimakterische Beschwerden wie Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Migräneanfälle und Verdauungsbeschwerden begleitend behandelt werden.

DHEA und Osteoporose - DHEA hat das Potential am Knochen den Knochenabbau (Osteklastenaktivität) zu hemmen, so dass mehr Knochenmasse auf- als abgebaut wird. Je niedriger in der Menopause die DHEA-Werte sind, desto höher ist das Osteoporoserisiko.

DHEA und Psyche - mit DHEA kann bei Mangelzuständen eine Verbesserung des Allgemeinbefindens, der Stimmungslage, sowie die Reduzierung von Ängstlichkeit und Depressionen erreicht werden. DHEA erhöht den Serotoninspiegel und wirkt so indirekt antidepressiv.

DHEA und Hautzustand - DHEA hat kosmetischen Einfluss und steigert deutlich den Feuchtigkeitsgehalt sowie die Fett- und Talgproduktion der Haut und kann positiven Einfluss auf die Hautalterung und die Trockenheit haben.

 

Häufig vorkommende DHEA-Mangelmerkmale

  • Niedrige Werte von Testosteron und den Estrogenen
  • Verringerung von Körper-, Scham- und Achselbehaarung
  • Trockenes Haar, Haut und Augen
  • Lärm- und Geräuschempfindlichkeit
  • Geringe Stresstolerenz
  • Leichter Schlaf, Schlaf mit wenig/keinen Träumen - reduzierte REM-Phase
  • Geringe Libido
  • Ansteckungsanfälligkeit durch verminderte Immunabwehr
  • Abnehmende Knochendichte - Osteoporose
  • Erhöhte Anfälligkeit für Autoimmunkrankheiten
  • Antriebslosigkeit
  • Konzentrationsschwäche
  • Eingeschränktes Erinnerungsvermögen
  • Depression und Angstattacken
  • Burn-Out und Chronic-Fatigue
  • Cellulite

 

Soweit die in unserer Praxis am häufigsten festgestellten hormonellen Ungleichgewichte, hormonelle Dysbalancen. Die Naturheilkunde bietet hier umfangreiche verlässliche Ansätze zur natürlichen Hormontherapie.

 

FlanoMedia

Die Hormone sind nicht nur Befehlsgeber und Impulsgeber des Körpers, sie sind auch Träger unserer Gefühle.

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