Gesundheit ist mehr als nur das
Fehlen von Krankheitssymptomen

Chelat-Therapie

Die Wurzeln der Chelat-Therapie sind über 100 Jahre alt

Am Anfang stand die Entdeckung einer biochemischen Verbindung 1893 in einem schweizer Labor. Die Bedeutung des Chelatbildners EDTA (=Ethylen-Diamin-Tetra-Acetat(-essigsäure)) für die Medizin wurde erstmals erkannt, als Arbeiter an einer Bleivergiftung litten, mit EDTA behandelt wurden, und sich schnell von ihrer toxischen (giftigen) Belastung erholten.

Das Wort Chelat leitet sich von dem griechischen Wort chele = Krebsschere ab. Wissenschaftlich definiert wird ein Chelatbildner als eine chemische Reaktion zwischen einem Metallion und einem Chelator (= ringförmiger Komplex), die in der Bildung einer stabilen Ringstruktur besteht. Der Chelator umschließt das Metallion, er schnappt es wie mit einer Zange und lässt es nicht mehr los, bis es ausgeschieden wird. Das Metallion wird damit sozusagen neutralisiert.

In der Natur spielen Chelate als Blutfarbstoff (Hämoglobin) und Blattgrün (Chlorophyll) eine wichtige Rolle, und auch die Blütenfarbstoffe sind häufig Chelate. In der Medizin werden Chelatbildner unter anderem zur Entgiftung von Schwermetallvergiftungen verwendet.

Es gibt viele Substanzen, die als Chelate fungieren können, einige sind mit EDTA eng verwandt. Aber keine Substanz konnte EDTA an Effektivität übertreffen. Wenn heute von Chelat-Therapie gesprochen wird, meint man allgemein die Therapie mit EDTA.

Sobald EDTA in die Blutbahn kommt, werden die toxischen Metallionen in die schon erwähnten Ringstrukturen des EDTA eingebunden und verlassen über die Nieren den Körper. Um toxische (giftige) Schwermetalle komplett eliminieren zu können, müssen die Infusionen öfters wiederholt werden. Es muss genügend Zeit gegeben werden, damit sich ein Gleichgewicht wiederherstellen lässt.

Die Chelat- Therapie mit intravenöser Gabe von EDTA wird seit den 50iger Jahren immer häufiger angewandt. Ein weiter wichtiger Aspekt von EDTA-Infusionen betrifft den Knochenmetabolismus (Knochenstoffwechsel).

Durch die Chelat-Infusion ist ein kurzzeitiger Anstieg des Parathormons (= das Hormon der Nebenschilddrüse) angezeigt.

Daraus resultiert in den darauffolgenden Monaten eine deutliche Verbesserung der Knochendichte. Es sei hier noch einmal betont, dass die EDTA-Infusion Metalle bindet und dieser Effekt eine Reihe von Folgewirkungen mit sich bringt.

Die Entfernung toxischer (= giftiger) Metalle wie:

  • Blei
  • Arsen
  • Nickel
  • Aluminium
  • Quecksilber
  • Cadmium ...

... hat eine große Bedeutung für unser:

  • Enzym-System-Reaktivierung der Enzyme
  • Immunsystem Abwehrstärkung
  • Gefäßsystem
    Besonders Sauerstoffaufnahme der Zelle = Zellatmung
  • Normalisierung des Calciumstoffwechsels

EDTA kann die Produktion der freien Radikale millionenfach reduzieren. Die Fähigkeit die belastenden Metalle aus Leber und Nieren zu beseitigen, entlastet diese Organe wesentlich.

Es findet eine Stabilisierung der Zellmembran (= Außenhaut der Zelle) statt, daraus resultiert eine Unversehrtheit der Blutplättchen.

Dies hat vor allem in der Therapie der Gefäßerkrankungen eine große Bedeutung ("Blutgefäßreinigung"). Die verbreiteteste Gefäßerkrankung ist die Arteriosklerose (= Arterien-Venen-Verkalkung).

Ihrer Entstehung leisten eine Vielzahl von Risikofaktoren Vorschub:

  • Rauchen
  • Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Defekte der körpereigenen Entgiftungsenzyme
  • Fehlernährung
  • Bewegungsmangel
  • Stress
  • Belastung durch Umweltgifte und Schwermetalle

Die Risikofaktoren führen zu einer Anhäufung von Metallen und Toxinen im Organismus. Freie Radikale entstehen im Übermaß. Diese verursachen eine Zellmembranschädigung. Dadurch verändert sich die Struktur der Gefäßwände. Sie werden "rau". An diesen "rauen" Stellen lagern sich Cholesterin und Thrombozyten an. Es kommt zu einer Verengung des Blutgefäßes.

Daraus resultiert eine Durchblutungsstörung, eine Verlangsamung des Blutstromes und ein Blutdruckanstieg. Da das Blut alles Gewebe und alle Organe mit Sauerstoff versorgt, bewirkt eine Durchblutungsstörung eine mangelnde Versorgung der Organe und Gewebe.

Die Folgen sind:

  • Durchblutungsstörungen der Beine (Raucherbein)
  • Angina Pectoris (Herzkranzgefäßverengung)
  • Schlaganfall  (Apoplex)
  • Nachlassen der intellektuellen Leistungen
  • Konzentrationsschwäche
  • Thrombosen
  • Beeinträchtigung des Immunsystems (Abwehrschwäche)
  • Funktionsstörungen des vegetativen Nervensystems
  • Enzymsystem-Störungen

Zu erwähnen sei auch das die Herz- Kreislauferkrankungen immer noch zur Todesursache Nr. 1 gehören.

Eine Fülle von Naturheilverfahren können mit der Chelat- Therapie kombiniert werden.

Z.B.:

  • Ozon- Therapie
  • Sauerstoff- Mehrschnitt- Therapie
  • Eigenblutbehandlungen usw.

Die Chelat- Therapie hält das Altern auf. Altern ist unter anderem gekennzeichnet durch ein Nachlassen der Zellfunktionen. Daraus resultiert eine Blockierung des Enzym-Systems. Durch Umweltgifte und Stoffwechselprodukte funktionieren Enzyme nicht mehr richtig. Die Chelat- Therapie bindet die Umweltgifte und Stoffwechselprodukte und macht die Enzyme wieder funktionsfähig. Es resultiert eine verjüngt erscheinende Haut und ein gutes Wohlbefinden.

Für die Behandlung mit EDTA gibt es eine Reihe von anderen Behandlungserfolgen, die hier auch eine kurze Erwähnung finden sollten.

  • Verminderung von Cholesterin in der Leber
  • Niedrige Cholesterinwerte im Blut
  • Niedrigere Insulindosen bei Diabetikern
  • Senkung des Bluthochdrucks
  • Beseitigung von Herzrhythmusstörungen
  • Funktionsverbesserung und Beseitigung von Störungen in der Leber, im Magen-
  • Darm-Trakt, in den Nieren und in der Lunge
  • Befreiung von Muskelkrämpfen in den Beinen
  • Verminderung von Allergiesymptomen & Stärkung der Abwehrkräfte
  • Stärkung des vegetativen Nervensystems & verbesserter emotionaler Zustand
  • Besser Sehen, Hören und Schmecken
  • Aufhellen von Altersflecken
  • Schmerzminderung bei Arthrose
  • Verminderter Haarausfall, wachstumsfördernd
  • Abbau von Impotenz
  • Symptome der Alzheimerkrankheit verschwanden
  • Verminderter Bedarf an Diuretika (= Wassertabletten)
  • Erwärmung von Händen und Beinen
  • Überwindung von chronischer Müdigkeit
  • Verbesserung von Konzentrationsleistungen
  • Herstellung der Sehfähigkeit nach einer Grauen- Star- Operation
  • Kosmetische Veränderungen, wie glänzendes Haar, strahlende Augen, kräftige Nägel, bessere Gesichtsfarbe, weniger Gesichtsfalten, eine jugendlichere Erscheinung


Heute weiß man, dass 75-90% aller Schlaganfallpatienten vor dem Anfall eine Arteriosklerose (= Arterien/Venen-Verkalkung) in den Halsschlagadern (= Karotiden) hatten.

Die Arteriosklerose spielt auch eine große Rolle bei Gelenkentzündungen. Schlechte Durchblutung im Magen-Darm-Trakt führt zu Verdauungsproblemen und Dickdarm krankheiten.

Die Liste, die durch Arteriosklerose verursachten oder verschlimmerten Unannehmlichkeiten und Krankheiten ist fast endlos.